Die neuen Apple-Tablets – Das iPad mini und iPad 4

Das Mini-Tablet

Vom Look her dem iPad 3 ähnlich, besitzt die neue und kleinere Version des Apple-Tablets einen nahezu randlosen Bildschirm, auf der Rückseite dagegen glänzt gebürstetes Aluminium. Mit einer Bildschirmdiagonale von 7,9 Zoll und einer Dicke von 7,2 Millimetern ist das iPad mini nicht nur eindeutig kleiner als die bisherigen iPads. Die fast zwei Zoll kleinere Version ist auch handlicher und leichter, deshalb kann sie unterwegs besser genutzt werden. Auf Grund seiner Größe kann das iPad mini problemlos mit den Siebenzöllern der Konkurrenz von Google, Amazon und Samsung mithalten. Doch müssen sich Benutzer mit 1024 x 768 Bildpunkten zufriedengeben, wohingegen die Konkurrenz 1280 x 800 Pixel zu bieten hat. Die Auflösung des Tablets entspricht der des iPad 2, somit müssen Apps nicht neu angepasst werden. Parallel zum iPad 2 besitzt das iPad mini einen A5-Prozessor.

Des Weiteren ist der Tablet-PC mit W-LAN 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 4.0 und einem Lightning-Connector ausgestattet. Gegen einen Aufpreis kann das iPad mini mit einem Mobilfunkchip versehen werden. Dabei ist der Zugang zu einem LTE-Netz jedoch nur für Telekomkunden möglich, andernfalls ist der Benutzer auf HSPA angewiesen.

Das iPad 4

Der neue Tablet-Computer besitzt einen A6X-Chip, der doppelt so schnell wie der A5X der Vorgängerversion sein soll. Anstelle eines Dock-Connetors ist das iPad 4 nun mit einem Lightning-Anschluss ausgestattet. Um altes Zubehör weiternutzen zu können, muss somit ein neuer Adapter gekauft werden. Analog zum iPhone 5 und iPad mini wurde das iPad 4 mit einem LTE-Chip und mit derselben W-LAN-Technik wie der des iPhone 5 ausgerüstet.

Erfolgskonzept

Fakt ist, dass Apple enorme Gewinne erzielt, was die Konkurrenz ebenso nur zu gerne möchte. Die neuen Apple-Computer setzen sich nun aus teilweise gleichen Komponenten zusammen, wodurch der kalifornische Konzern großzügigere Mengenrabatte bei seinen Zulieferern aushandeln kann. In Voraussicht auf die Weihnachtszeit wurde fast das gesamte Hardware-Sortiment aufgerüstet, was marktpsychologisch ein kluger Zug war. Abgesehen von Workstations und den Rechnern der Mac-Pro-Baureihe hat Apple neue iPods, iPhones, iPads bis hin zu Notebooks und Desktop-Rechnern zu bieten. Fraglich ist jedoch, wie lange der Konzern seinen Vorsprung halten kann. Mit dem iPad mini folgt Apple der Branche, die eine Marktlücke in Form von Mini-Tablets besetzt hat. Deshalb ist es schwer, mit der Konkurrenz mitzuhalten, denn Amazons Kindle Fire und Googles Nexus 7 sind preislich günstiger als das iPad mini. Darüber hinaus stellt Google in Kürze seine neue Android-Version, neue Handys und auch Tablets vor.