iPhone 5 – Patzer und Kratzer

Pleiten, Pech und Pannen

Es sollte eine neue Generation der Smartphones einläuten, erstmals mit eigenem Kartendienst und diversen Extras an Bord sollte das iPhone 5 den Konkurrenten den Kampf ansagen. Positive Schlagzeilen über das neue Smartphone aus dem Hause Apple sucht man bisher vergeblich, stattdessen dominieren Meldungen über Softwarefehler und Fertigungsmängel die Gazetten.

Der Ruf ist angekratzt

Erste negative Meldungen machte das iPhone 5 mit zerkratzten oder schlecht gefertigten Modellen, die so vom Werk aus an die Kunden geliefert wurden. Sogar von ausgeschlagenen Stellen berichteten einige Nutzer in diversen Internetblogs. Mit einem speziellen Aluminiumgehäuse mit eloxierter Oberfläche spart Apple Gewicht ein. Dass dieses Material allerdings sehr anfällig für Beulen und Kratzer ist, wurde anscheißend nicht beachtet.
Auszubessern sind diese optischen Mängel nicht, nur der Wechsel des Gehäuses beseitigt das Problem. Kundendienstmitarbeiter des amerikanischen Konzerns haben bereits eingeräumt, dass diese Mängel mehrfach von Kunden gemeldet wurden.

Mängelliste wird länger

Erst ein völlig fehlerhafter Kartendienst, dann Beschwerden über beschädigte Geräte. Die Mängelliste rund um das neue iPhone 5 ist noch deutlich länger. Immer mehr Nutzer berichtet von Bildstörungen, in einigen Fällen seien die Defekte so stark, dass das Telefon nicht benutzt werden kann. Auf der Internetseite Boy Genius Report wird berichtet, dass ein großer Spalt im weißen Modell dazu führt, dass die Bildschirmbeleuchtung Licht nach außen durchlasse.
Andere Meldungen beschäftigen sich nicht funktionierenden W-Lan Verbindungen, die sich teilweise durch das Abschalten von LTE beheben lassen. Probleme mit der Sprachsteuerung Siri und dem neuen USB-Stecker bei dem iPhone 5 sind ebenfalls häufig gemeldete Fehler.

Auf das Update warten

Probleme mit der Software dürfte Apple mit einem Update beheben können, das bereits in der Entwicklung steckt. Wie das Problem mit dem extrem anfälligen Gehäuse behoben werden soll, dazu hat sich das Unternehmen noch nicht geäußert.
Deutlich ist aber, dass das Image von Apple erneut angekratzt wird. In der Vergangenheit machten bereits Meldungen über katastrophale Arbeitsbedingungen und Demonstrationen bei Apples wichtigsten Zulieferer Foxconn die Runde.

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