WhatsApp: Mangelnde Sicherheit

Die Nachrichten-App WhatsApp ist bereits in den vergangenen Wochen häufig in die Schlagzeilen geraten. Dabei ging es leider nicht darum, wie gut das Programm zur Kommunikation mit anderen Menschen war und das es anscheinend die SMS als Nachrichtenmedium ersetzt. Vor allem die vielen Sicherheitslücken sind immer wieder Thema in der Berichterstattung. Nun gibt es erneut ein großes Problem mit der Sicherheit bei der App.

Die neusten Probleme mit WhatsApp

Bereits in den vergangenen Wochen konnte man lesen, dass es größte Probleme bei der korrekten Nutzung von WhatsApp gab. Der Zugriff auf fremde Konten und der Versand von Nachrichten unter einem falschen Namen war dank der unzulänglichen Sicherheitsvorkehrungen in dem Messenger beinahe kein Problem. Der Anbieter hat zwar hier nachgerüstet und die ersten entsprechenden Lücken repariert, doch scheinen bereits neue Probleme aufzutreten. Das größte Problem ist hierbei die unzureichende Reaktionszeit der Entwickler. Bisher wurden für die bereits bestehenden Lücken nur Änderungen an der App für das iPhone herausgegeben. Ebenso viele Nutzer haben die App aber auch auf Geräten mit Android und so immer noch die Probleme mit den Sicherheitslücken. Laut eines deutschen Programmierers, scheinen diese sogar noch größer zu sein, als man bisher angenommen hat.

Einfach Nachrichten unter falschen Namen versenden

Eine App wie WhatsApp sollte natürlich ein hohes Maß an Sicherheit und Privatsphäre bieten. Nicht selten werden hier auch Nachrichten ausgetauscht, die mit Sicherheit nicht für alle Augen gedacht sind. Intime Informationen könnte man auch bekommen, wenn man sich für eine andere Person ausgibt. So ist es laut dem Entwickler Sascha Gehlich problemlos möglich die dafür nötigen Informationen aus dem eigenen Handy auszulesen. Er hat eine entsprechende Webseite mit einem Client entwickelt, mit dem man eindeutig und ohne Probleme Nachrichten unter einen falschen Namen versenden kann. Es braucht nur ein paar Informationen aus dem eigenen Handy und schon könnte man ohne weitere Probleme einen Versand unter falschen Namen beginnen. Es bleibt zu hoffen, dass die entsprechenden Nacharbeiten durch die Entwickler bald erfolgen.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.